Niedersachen klar Logo

Durchsuchungsmaßnahmen in den Bereichen Holzminden, Göttingen und Fulda

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hildesheim und der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden


Am Mittwoch (13.07.2021) fanden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hildesheim in den Bereichen Holzminden, Göttingen und Fulda Durchsuchungsmaßnahmen aufgrund des Verdachts des Menschenhandels statt.
Dem für Gewaltdelikte zuständige 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont liegt eine entsprechende Strafanzeige vor. Beschuldigt sind mehrere Männer mit Wohn- und Firmensitz in den o.g. Bereichen.
Die Männer werden verdächtigt, Arbeiter aus dem Ausland unter falschen Vorwänden nach Deutschland zu locken, wo sie für deren Baufirma arbeiten müssen.
Der mutmaßliche Chef der Firma, ein 23 Jahre alter Mann, wurde am Morgen durch die hessische Polizei in Fulda vorläufig festgenommen. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.
Weitere Personen wurden nicht festgenommen.
Am Durchsuchungs-Objekt im Bereich Holzminden wurden 14 Arbeiter verschiedener Nationalitäten angetroffen. Diese wurden durch den Zoll und die Ausländerbehörde überprüft.
In allen Objekten wurden Dokumente sichergestellt. Die Durchsicht wird einige Zeit in Anspruch nehmen.



Artikel-Informationen

erstellt am:
15.07.2021

Ansprechpartner/in:
Frau Christina Wotschke

Staatsanwaltschaft Hildesheim
Erste Staatsanwältin
Kaiserstraße 60
31134 Hildesheim
Tel: 05121 968-546

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln