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Ermittlungen wegen gewerbs- und bandenmäßiger Urkundenfälschung

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Hildesheim


Die Polizeiinspektion Hildesheim führt gegenwärtig mehrere Ermittlungsverfahren gegen drei Tatverdächtige wegen gewerbs- und bandenmäßiger Urkundenfälschung.
Die 22, 28 und 44 Jahre alten Männer aus Hildesheim stehen im Verdacht, Anhörungsbögen zu Verkehrsordnungswidrigkeiten von den betroffenen Fahrzeughaltern bzw. –führern erhalten und gegen Entgelt dahingehend verfälscht zu haben, dass sich die weiteren Ermittlungen gegen fiktive Personen richteten. Zwei der Tatverdächtigen sind Angehörige eines Familienclans aus Hildesheim.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim erließ das Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Männer, um Beweismittel aufzufinden, die den Tatverdacht gegen sie erhärten. Die Beschlüsse wurden am 26.05.2021 umgesetzt. Neben einer unteren fünfstelligen Bargeldsumme stellten die Ermittler Beweismaterial, wie z.B. Mobiltelefone und diverse handschriftliche Aufzeichnungen und Notizen, sicher, das nun ausgewertet wird. Im Rahmen einer Zufallsbeschlagnahme wurden ferner eine Schreckschusswaffe sowie zwei Pakete mit sogenannten „Polen-Böllern“ ohne Zulassung in amtliche Verwahrung genommen.
Darüber hinaus bestanden gegen die 22 und 28 Jahre alten Männer gerichtlich angeordnete Vermögensarreste aus anderen Betrugsverfahren. In diesem Zusammenhang beschlagnahmten die Ermittler zusätzlich einen oberen vierstelligen Geldbetrag sowie einen Pkw Mercedes.
Die Ermittlungen dauern an.
Eventuelle Presseanfragen werden ausschließlich durch die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hildesheim beantwortet.

Artikel-Informationen

erstellt am:
01.06.2021

Ansprechpartner/in:
Frau Christina Wotschke

Staatsanwaltschaft Hildesheim
Erste Staatsanwältin
Kaiserstraße 60
31134 Hildesheim
Tel: 05121 968-546

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