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Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Einbruch und Verfolgugnsfahrt

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Hildesheim


Nach dem Hinweis eines aufmerksamen Zeugen, gelang es der Polizei am späten Samstagnachmittag, 11.12.2021, drei Tatverdächtige nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Holle und einer anschließenden Verfolgungsfahrt vorläufig festzunehmen. Die jungen Männer befinden sich seit gestern in Untersuchungshaft.

Den Ermittlungen zufolge stehen die Beschuldigten in dringendem Tatverdacht, am Samstag gegen 17:00 Uhr in ein Wohnhaus in der Straße Frackenstieg in Holle eingestiegen zu sein und dort Schmuckgegenstände entwendet zu haben. Ein Zeuge wurde auf den Einbruch aufmerksam und alarmierte die Polizei. Indes flohen die Tatverdächtigen mit einem Pkw Peugeot vom Tatort. Mehrere Streifenbesatzungen nahmen umgehend die Fahndung nach dem Fahrzeug auf, sichteten dieses kurze Zeit später und nahmen die Verfolgung auf. Der Peugeot fuhr mit hoher Geschwindigkeit zunächst über die Bundesstraße 6 und die Landesstraße 492 in Richtung der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde Ost, wo das Fahrzeug auf die A 7 Richtung Hannover auffuhr. An der Anschlussstelle Hildesheim Drispenstedt verließ der Pkw die Autobahn wieder, kam von der Fahrbahn ab, fuhr über eine Böschung und setzte die Flucht über die Bundesstraße 494 in Richtung Peine fort. Dabei kam es beim Auffahren auf die Bundesstraße beinahe zu einem Unfall mit einem bislang unbekannten Pkw.

Im Bereich Asel konnte der Peugeot durch die Polizeifahrzeuge letztendlich eingekeilt und die drei Insassen vorläufig festgenommen werden. Dabei handelt es sich um drei junge Männer, die nach gegenwärtigem Kenntnisstand über keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet verfügen. Bisher konnte lediglich bei einem von ihnen die Identität zweifelsfrei geklärt werden. Demnach handelt es sich um einen 16-jährigen, der auch das Fluchtfahrzeug führte und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. In dem Auto stießen die Beamten auf mutmaßliches Diebesgut, dass aus weiteren Straftaten stammen könnte. Zusammenhänge diesbezüglich werden derzeit geprüft.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht am gestrigen Sonntag Untersuchungshaft gegen die Tatverdächtigen, die im Anschluss in Jugendanstalten verbracht wurden.

Die Ermittlungen dauern an.

Der Fahrer oder die Fahrerin des Fahrzeuges, das beim Auffahren des Fluchtwagens auf die B 494 gefährdet wurde, wird gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 in Verbindung zu setzen.

Ein großes Lob und ausdrücklicher Dank gilt dem Zeugen, durch dessen geistesgegenwärtiges Handeln die Tatverdächtigen schlussendlich festgenommen werden konnten.

Eventuelle Presseanfragen werden ausschließlich durch die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hildesheim beantwortet.

Artikel-Informationen

erstellt am:
13.12.2021

Ansprechpartner/in:
Frau Christina Wotschke

Staatsanwaltschaft Hildesheim
Erste Staatsanwältin
Kaiserstraße 60
31134 Hildesheim
Tel: 05121 968-546

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